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Die meisten von uns verbringen gerade wesentlich mehr Zeit zu Hause als normalerweise. Anfangs freut man sich vielleicht noch, dass man endlich mal Zeit hat nichts zu tun oder mehr Netflix zu schauen. Dagegen ist natürlich auch nichts einzuwenden. Aber spätestens wenn das Nichtstun dazu führt, dass du zu viel Zeit hast dir Sorgen zu machen oder wenn du nur noch vor dem Fernseher rum hängst, solltest du dir Gedanken machen, ob du die gewonnene Zeit nicht sinnvoller nutzen kannst. Daher habe ich heute ein paar Denkanstöße für dich, mit welchen Beschäftigungen du die Zeit zu Hause sinnvoll ausfüllen kannst.

1. Gute Bücher lesen
In unserem „normalen“ Alltag haben wir meist zu wenig Zeit so viel zu lesen, wie wir gerne würden. Vielleicht liest du sogar überhaupt nicht mehr. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt wieder damit anzufangen oder die Nase wieder öfter in Bücher zu stecken. Probier es mit einem spannenden Roman oder vielleicht sogar mit einem Buch, aus dem du etwas lernen kannst. Hier sind ein paar Bücher, die ich im Laufe der letzten zwei Jahre gelesen oder als Hörbuch gehört habe und besonders empfehlen kann:

– Slight Edge: Der kleine Vorsprung von Jeff Olson
– Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg
– Big Magic von Elizabeth Gilbert
– Rich Dad Poor Dad von Robert T. Kiyosaki
– Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari

Falls du ein Kindle hast: Amazon bietet derzeit einige kostenlose Bücher zum Download an. Willst du die Bücher in physischer Form kaufen und dein örtlicher Buchhändler bietet Onlinebestellung und Versand an, kannst du gleichzeitig die Gelegenheit nutzen diesen zu unterstützen.

2. Ein neues (kreatives) Hobby lernen
Spätestens nachdem du Big Magic von Elizabeth Gilbert gelesen hast, wirst du vermutlich Lust dazu haben. Es gibt zwar derzeit keine Möglichkeit eine Volkshochschule oder einen Verein zu besuchen. Aber das Gute ist, dass man inzwischen fast alles auch online lernen kann. Ob Kochen, Heimwerken, Stricken, Zeichnen, Fotografieren, Videos produzieren, Schreiben usw., für alles gibt es Youtube-Videos. Wer tiefer einsteigen will oder mehr Unterstützung braucht und bereit ist dafür auch ein wenig Geld auszugeben, schaut sich nach entsprechenden Online-Kursen um. Auch da ist die Auswahl riesig.

3. Sprachen lernen oder auffrischen
Du wolltest schon immer mal Spanisch lernen oder deine Englischkenntnisse endlich auffrischen? Auch dafür ist jetzt der beste Zeitpunkt. Es gibt zahlreiche Apps, bei welchen du auf jedem Level einsteigen kannst. Bei Babbel gibt es übrigens grade ein Angebot, bei dem die ersten sechs Monate kostenlos sind. Falls du es ernst meinst, bietet sich zur Unterstützung noch ein Lehrbuch zum Selbststudium an. Insbesondere zum Auffrischen kannst du natürlich auch Serien und Videos in der Fremdsprache anschauen. Mehr zum Sprachenlernen nebenbei findest du hier.

4. Homeworkouts ausprobieren
Keine Zeit für Sport? Diese Ausrede zählt spätestens jetzt für die meisten nicht mehr. Jetzt kannst du in Ruhe verschiedene Homeworkouts testen und dir überlegen wie du diese später am besten in deinen normalen Alltag integrieren kannst. Wer sonst ins Fitnessstudio geht oder eine Mannschaftssportart betreibt, hat nun ebenfalls die Gelegenheit mal was anderes auszuprobieren. Trainingsvideos gibt es jede Menge kostenlos auf Youtube. Ich kann die Videos von Madfit (englisch) und Bodykiss empfehlen. Für diejenigen, die mehr Anleitung oder Motivation brauchen, gibt es auch wieder entsprechende kostenpflichtige Onlinekurse.

5. Deine Ernährung verbessern
Wenn du nun schon angefangen hast deinem Körper Gutes zu tun, bietet es sich an, bei der Ernährung weiterzumachen. Jetzt hast du Zeit dich in Ruhe damit zu beschäftigen, welche Ernährung zu dir passt, welche Nährstoffe du brauchst und was du kochen kannst. Du kannst neue Rezepte ausprobieren und auf ihre Alltagstauglichkeit testen. Überlege auch mal, ob jetzt nicht ein guter Zeitpunkt wäre, weniger Fleisch zu essen. Einen interessanten Artikel des Spiegel zum möglichen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Pandemien findest du hier.

6. Meditieren und Tagebuch schreiben
Neben der körperlichen ist gerade jetzt auch unsere mentale Gesundheit wichtig. Meditation kann ich dafür nur jedem empfehlen. Meine Erfahrungen damit, warum meditieren gut für uns ist und wie du starten kannst, findest du hier. Auch Tagebuch schreiben – heute meist Journaling genannt – kann helfen den Kopf freizukriegen und sich besser auf das zu fokussieren, was man beeinflussen kann. Für den Anfang bietet es sich an ein Dankbarkeitstagebuch auszuprobieren. Dort schreibst du jeden Morgen und / oder Abend auf, für was du dankbar bist. Es sollten mindestens drei Punkte sein. Spezielle (Dankbarkeits)Tagebücher gibt es zu kaufen, aber auch jedes normale Notizbuch ist dafür geeignet.

Ich hoffe du konntest ein paar Anregungen mitnehmen. Jetzt auf einmal mit allen aufgeführten Ideen anzufangen würde dich allerdings nur stressen. Vielleicht machst du ja manches ohnehin schon regelmäßig. Aber auch wenn nicht, solltest du dir erstmal maximal 2 Punkte rauspicken und eventuell nach einer Woche nochmal einen dazu nehmen. Warum wird übrigens in „Slide Edge“ und „Die Macht der Gewohnheit“ hervorragend erklärt. Entscheidend ist, dass du mit all diesen Beschäftigungen in dich selbst investierst. Das ist gerade in diesen unsicheren Zeiten die sinnvollste Investition überhaupt. Also nutze die Zeit und bleib gesund.

Finde deine Balance!